Ab in die Pampa #2

Das war ein kleines Reisemarathon. Start mit dem Regio und in Südkreuz dann in den ICE   nach Leipzig und dort umsteigen in den ICE nach Frankfurt/M, so war´s geplant. Der ICE aus Berlin hatte Verspätung, so dass wir den Anschlusszug nicht mehr schafften. Kein Problem, der nächste Zug (eine halbe Stunde später) war ein Intercity, aber wir hatten genug Zeit eingeplant, so dass wir in Frankfurt trotzdem genug Zeit hatten. Über den Flug muss man eigentlich nichts sagen, ca. 2,5 Stunden von Frankfurt nach Madrid, dann Wartezeit, dann ca. 12 Stunden bis Santiago de Chile und dann weiter, wieder mit einem Flieger, nach Puerto Montt. Erste Probleme gab’s in Santiago, beim Einchecken in Frankfurt wurde uns versichert, dass unser Gepäck selbstverständlich immer in die entsprechenden Flieger umgeladen wird. In Santiago hat uns ein Sicherheitsmensch bei der Gepäckkontolle gefragt, wo denn unser Gepäck wäre (Handgepäck hatten wir dabei). Also wieder zurück zum Gepäckband und siehe da, unsere Koffer fuhren dort schon im Kreis.

Dort war der Mietwagen noch nicht fertig, weil irgendwelche Papiere nicht da waren, die für die Einreise nach Argentinien notwendig sind. Aber auch diese trafen nach einer kleinen Wartezeit endlich ein, so dass wird dann endlich die letzten 60 km bis zu unserer Herberge, mit dem feuerwehrroten Toyota Hilux zurücklegen konnten. Das war dann insgesamt eine Reisezeit von fast 24 Stunden.

die Gegend  ist atemberaubend (nicht exotisch) und man merkt, dass hier viele Deutsche eingewandert sind (im 19. Jahrhundert). Schon beim Landeanflug fällt die Ordnung im Gelände auf, die Felder sind ordentlich angelegt und alles ist grün. Unsere erste Unterkunft auf dieser Reise ist die Petrohue Lodge, ein rustikales Haus zwischen dem Orsono (Vulkan) und dem Lagos Los Santos. Und was macht man hier ? Wandern, surfen und wenn es Sommer ist (jetzt ist hier Frühling), kann man auch baden.

Die Lodge, Kaminzimmer

Die Lodge, Kaminzimmer

Der Osorno

Der Osorno

Die Petrohuo-Lodge

Die Petrohuo-Lodge

Vulkan und Llanquihue-See

Vulkan und Llanquihue-See

Der Toyota

Der Toyota

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Fotografie, Geocaching
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2 Responses to Ab in die Pampa #2

  1. Avatar von Kerstin Kerstin sagt:

    Nun werdet Ihr für den Stress belohnt und immer schön „die Klarsichtfolien zum Duschen“ mitnehmen – Viiiiieeeel Spaß weiterhin – Gruße aus dem verregneten Großbeeren / Kerstin

  2. Avatar von Ulrike Ulrike sagt:

    Ich freue mich, dass Ihr sprachlich einigermaßen klarkommt ! Für ein knappes Jahr Unterricht ist das doch eine Superleistung. Und noch ein Tipp: Wenn etwas angeblich gar nicht geht, dann hilft oft ein freundliches, längeres und gerne auch persönliches Gespräch (und notfalls noch ein Scheinchen, das unauffällig den Besitzer wechselt). Regeln sind meist nur grobe Verhaltensorientierungen und der Einzelfall, plausibel begründet, hat im Zweifelsfall Vorrang. Das ist gemeint, wenn es heißt, es werden an der Grenze doch ein paar Leute durchgelassen. Der Herbergsvater an der Grenze wusste das…
    Viele schöne Erlebnisse, und passt auf Euch auf
    Ulrike

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