Ab in die Wüste 2 / 07.11.2011

Nun ging es richtig los, nach dem Frühstück (Tee, Toast, Marmelade) wurden die Fahrzeuge beladen. Erstaunlich, was in diese Toyotas (Land Cruiser) so reinpasst. Drei Autos in die das Gepäck von 15 Leuten, plus Zelte, Wasser, Verpflegung usw. verladen wurden…..und natürlich die Leute selbst.

Das erste Ziel war die Große Moschee in der Nähe von Muskat, gebaut 2001 und mit Platz für 20000 Gläubige. Es ist die einzige Moschee, die auch von Nichtmoslems besucht werden kann. Die Frauen mussten sich natürlich entsprechend anziehen, also Kopftücher, die Haare müssen bedeckt sein, ebenso die Arme und die Beine bis zu den Knöcheln. Am Teppich im großen Gebetsraum (über 4000 m²) haben ca. 600 Frauen 4 Jahre gewebt (sagt der Reiseführer). Ansonsten viel Naturstein und wo möglich, schön glatt poliert.

Mittag gab es in einem einheimischen Restaurant, die in der Mehrzahl von Indern betrieben werden. Das Essen ist sehr gut und auf Wunsch richtig scharf, die  Auswahl ist eher übersichtlich aber alles zu sehr moderaten Preisen (ca. 1,3 Rial pro Person, das entspricht etwa 2,60€). Besteck bereitet aber immer ein wenig Probleme, da die meisten Gäste mit den Fingern essen.

danach noch einige Kilometer auf der Straße und wurde abgebogen auf Steinpisten hoch ins Hajar-Gebirge. Eine abenteuerliche Fahrt auf z.T. Geröll und Schotter, alles sehr steil und mit extrem engen Serpentinen. Das geht wirklich nur mit robusten Allradfahrzeugen.

Ziel waren die Turmgräber auf dem Jebel Akhdar (ca. 5000 Jahre alt, Erbauer unbekannt) in der Nähe von Al-Ayn auf einem ca. 1700 Meter hohen Plateau. Hier wurde auf recht steinigem Boden das Camp für die erste Nacht aufgeschlagen (ich sage nur Isomatte…)

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