Auf Grund der Wetterlage wurde beschlossen, direkt bis Salalah durchzufahren, also ca. 800 km. Die Landschaft war auf dieser Strecke nicht besonders abwechslungsreich, im wesentlichen flaches, relativ kahles Land. Bemerkenswert vielleicht, die z.T. sehr großen Wasserflächen neben der Straße, an denen man sehr gut die ungewöhnlichen Wassermengen vorstellen konnte, die der Regen hier gebracht hatte, das wäre im Zelt und in einem „engen“ Wadi bestimmt kein Spaß geworden.
Die Fahrt nach Salalah, nur unterbrochen durch ein paar kleine (und eine größere) Pausen, verlief ohne Probleme. Unser Hotel (Salalah Beach Villas) lag direkt am Strand und zur allgemeinen Freude konnte man hier einen richtigen Sundowner in Form von Bier oder Wein genießen, ansonsten bekommt man im Oman (jedenfalls nicht legal) keine alkoholischen Getränke.
Die Nacht war angenehm ruhig, nur das Rauschen der Brandung und des Windes. Das Frühstück – Tee, Kaffee, Toast, Früchte usw. alles sehr gut, konnte man bei angenehmen Temperaturen und mit Meeresblick genießen. Am Tage gab es kein festes Programm, es war sozusagen „Freizeit“ angesagt. Das bedeutete u.a. am (fast menschenleeren) Strand entlang wandern, im Meer baden oder einfach nur faulenzen…..
Am Abend stand ein Besuch des Weihrauch-Souqs in Al Haffah auf dem Programm. Der Souq ist nicht sehr groß und man kann schon für wenig Geld ein „Starter-Set“ bekommen, mit dem man sich zu Hause wunderbar seine Wohnung einräuchern kann. Sehr empfehlenswert sind die Saftläden (im wahrsten Sinne des Wortes), hier bekommt man frisch gepressten Saft aus allen möglichen Früchten, sehr lecker auch als Mix. Nach soviel Weihrauch wurde es dann wieder Zeit für das Abendbrot, diesmal u.a. Lammspieße und einen sehr süßen Tee.
Den Abend konnten wir im Hotel (wenn man wollte) auch mit einem Bier oder einem Glas Wein ausklingen lassen, dann noch mal duschen und schlafen in einem „richtigen“ Bett, bevor uns das „harte“ Camperleben wiederhatte.





