Ab in die Pampa #12

Vorgestern ging es weiter von El Calafate in Argentinien wieder zurück nach Chile, zur Hosteria Mirador Torres del Paine. In Calafate noch mal vollgetankt und dann mit einem kleinen Umweg über Esperanza, denn die dortige Tankstelle liegt unserem Ziel etwas näher und die Straße ist asphaltiert. Wenn man sich etwas von den hohen Bergen entfernt, wird die Landschaft wieder eintöniger und trockener. Ab und zu eine Estanzia am Horizont, ansonsten sind ab und zu einige Rinder, Schafe oder auch Guanakos und Nandus in der weiten Landschaft zu sehen.

Der Grenzübertritt nach Chile klappte diesmal recht reibungslos, die Grenzpolizei streikte diesmal nicht und das Ausfüllen der Zettel bereitet und mittlerweile keine Schwierigkeiten mehr.

Unser Ziel, die o.g. Hosteria, liegt direkt am Rand des Nationalparks Torres del Paine am Lago Verde. Zu erreichen über eine ca. 30 km lange Schotterstraße und etwa 70 km vom nächsten Ort entfernt. Eine richtige  kleine Estanza, mit Schafen, Pferden und Rindern und echten Gauchos. Aber Internet gibt es nicht und Strom gibt es früh ca. eine Stunde und dann wieder am Abend, so etwa von 19 – 23 Uhr. Das Essen ist erstklassig und die Landschaft, wie fast immer, unbeschreiblich schön. Der Blick aus unserem Fenster einfach unglaublich. Hier haben wir einen Tag bei sehr windigem, aber sonnigen Wetter mit einer ausgiebigen Wanderung verbracht.

Heute haben wir den letzten Teil unserer Tour unter die Räder genommen, von Torres del Paine über Puerto Natales nach Punta Arenas. Hier sind wir direkt an der Magellan-Straße und damit am südlichsten Punkt unserer Reise angelangt. Das waren dann fast 4000 km von Nord nach Süd durch Patagonien, auf Asphalt, Schlamm und Schotter, durch unbeschreiblich schöne, sehr weite und völlig gegensätzliche Landschaften. Überall waren die Menschen freundlich und hilfsbereit, wir haben viel gesehen und erlebt. Morgen geht es mit dem Flieger nach Santiago, dort dann noch eine kleine Tour durch die Stadt, bevor es dann wieder über den Atlantik, zurück nach Deutschland geht.

Ein kleines Problem haben wir noch, hier in Patagonien ist zwar Frühsommer, aber die Temperaturen liegen so um die 10°C, in Santiago sind es z.Zt. ca. 30°C und wir haben keine Sandalen dabei..

¡Hasta Pronto!

Hosteria Torres del Paine

Hosteria Torres del Paine

Torres del Paine

Torres del Paine

Fensterblick

Fensterblick Hosteria Torres del Paine

Fensterblick2

Auch Fensterblick Hosteria Torres del Paine

Gauchopferd

Gauchopferd

Fährt noch

Noch in Betrieb

Skunk

Dem sollte man nicht zu nahe kommen.

Nandus

Nandus und Guanakos

Fin del Mundo

Hier ist die Welt zu Ende

Puntas Arenas

Puntas Arenas

Puntas Arenas2

Die wachsen hier nicht

Dortmund

Da tun mir die Schalke-Fans jetzt echt leid..

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Ab in die Pampa #11

Jetzt (17.11.) geht es von hier (El Chaltén) nach El Calafate. Glücklicherweise hatte ich schon vollgetankt, jetzt warteten an der Tankstelle schon einige Autos auf den Tankwagen, kein Benzin und kein Diesel im Moment. Die Strecke zwischen diesen Orten ist nicht besonders lang, nur 215 km und alles asphaltierte Straße. Es war der Tag des Condors und des Gletschers. Am Ortseingang von Calafate gab es die übliche Kontrollstelle der Polizei (wie vor fast allen größeren Orten), diesmal sogar besetzt und wir mussten anhalten. Nach einem kurzen Bon Dia (hola sagt man zu Polizisten nicht) und soy alemán, hablo solo un poco español…konnten wir gleich weiterfahren. Hier in Calafate erwartete uns sozusagen ein Füllhorn voller Annehmlichkeiten, zwei Tankstellen mit ausreichend Diesel und man konnte sogar mit Karte bezahlen. Mehrere Cajeros Automáticos, die zufriedenstellend funktionierten und im Hotel ein benutzbares WiFi.

Zu besichtigen ist hier einer der beeindruckendsten Gletscher überhaupt, der Perito Moreno. Der Zugang ist gut ausgebaut (Eintritt 130 Pesos pro Person) und man kommt relativ dicht an die Abbruchkante heran. Der Anblick des Gletschers war so beeindruckend, dass wir uns überhaupt nicht davon trennen konnten. Jeden Moment könnte ja ein großes Stück des Gletschers abbrechen, allerdings passierte das immer, wenn die Kamera gerade aus war. Ein Knall, ähnlich wie beim Gewitter, platsch, eine große Welle und vorbei 😦 . Als Zugabe gab´s noch einen fliegenden Condor und diesmal hatte ich sogar schnell genug die 300mm-Linse drauf 🙂 .

¡Hasta Pronto!

Das ist zu beachten

Das ist zu beachten

Eis auf dem See

Gletschereis auf dem See

Gletscher3

Gletscher unter Beobachtung

Gletschereis

blauer Eisberg

Gletscher2

Perito Moreno1

Gletscher Pano

Perito Moreno2

Kein Condor

kein Condor

Condor1

El cóndor pasa 1

El cóndor

El cóndor pasa 2

El cóndor2

El cóndor pasa 3

El cóndor3

El cóndor pasa 4

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Ab in die Pampa #10

Heute (15.11.) sind wir ziemlich früh aufgebrochen (8:30) da ein ganzer Tag Fahrt durch die argentinische Steppe (besagte Pampa..) vor uns lag, aber Gott sei Dank (wie wir glaubten) auf asphaltierten Straßen. Deshalb haben wir noch einen kleinen Umweg (70 km auf Schotter) gemacht, um uns die Cueva De Las Manos anzusehen.

Hier sind Felsmalereien zu sehen, ähnlich denen in Chile, nur sehr viel mehr und besser erhalten. Diese Felsmalereien sind über 9000 Jahre alt und zeigen neben vielen Handabdrücken auch Tierfiguren und Jagdszenen. Das Ganze befindet sich am Rand eines beeindruckenden Cañons. Aber danach ging es wirklich los mit unserer 580km Pampa-Tour (Ruta Nacional 40). Die Gegend ist leicht bergig und die Straße zieht sich über schier endlose Kilometer teilweise schnurgerade durchs Land. Ortschaften sind selten, ab und zu sind abseits einzelne Häuser zu sehen.

Hier in Argentinien gibt es für Touristen zwei große Mysterien, Geldautomaten und Tankstellen. Geldautomaten sind zwar nicht so selten wie Tankstellen aber fast genau so unberechenbar. Möglichkeit 1: Der Automat akzeptiert die Karte nicht (kann aber sein, dass die gleiche Kreditkarte des Partners funktioniert). Möglichkeit 2: Der Automat akzeptiert die Karte, hat aber kein Geld mehr. Möglichkeit 3: Der Automat gibt nur 300 Pesos raus (ca. 38 €). Möglichkeit 4: Der Automat gibt bis zu 1000 Pesos raus, alles ist gut. Die Bedienung der Dinger ist ein Kapitel für sich, aber das würde jetzt zu weit führen..

Tankstellen sind dünn gesät und ob Benzin oder Diesel zu bekommen ist, man weiß es nicht .. Bezahlen mit der Karte geht an den kleinen Stationen durchweg nicht, also Bargeld, ja und da muss man wieder Glück mit den Automaten haben. Letzte Möglichkeit sind US-Dollar, aber da bekommt man dann mit Sicherheit einen miesen Kurs. Wir hatten bislang Glück, in Chile vollgetankt, im ersten Ort dem Automaten 300 Pesos abgetrotzt, die einzige Tanke vor den nächsten 500 km bis zum Ziel hatte Diesel und das Geld hat zum Volltanken (llenar el depósito..) gereicht.

Zur Fahrt, die schöne Straße hörte nach ca. 200 km auf, dann kam wieder Schotterpiste. Die Geschwindigkeit verringerte sich damit schlagartig um ca. 30%. In Argentinien sind auf der Landstraße 110 km/h erlaubt, verbrauchsorientiert sollte man nicht mehr als 120 fahren und auf Schotterstraßen sind mit etwas Mut zum Risiko an einigen Stellen 90 – 100 möglich – aber wehe man übersieht das große Schlagloch (kleine sollte man nicht beachten, wenn man vorankommen will – das muss das Bo.. äh Auto abkönnen..), die nächste Bodenwelle oder den großen Stein, der zufällig mitten auf der Spur liegt. Schotterpiste ist echt nichts für „Automatikfahrer“ ;-).

Das wir uns verfahren haben nur ganz nebenbei, Umweg ca. 100 km (natürlich auch zum großen Teil Schotter). Die Beschilderung ist hier eben nicht so wie gewohnt. Dank Garmin mit OSM-Karte konnten wir aber auf den rechten Weg zurückfinden. Ansonsten bietet die Landschaft einen weiten,  uneingeschränkten Blick mit relativ wenig Abwechslung. Ab und zu sieht man einige Guanakos links und rechts der Piste, eines hing noch am Zaun (egal wie einsam die Gegend ist, Zaun an beiden Seiten der Straße ist immer), das arme Tier ist wohl etwas zu kurz gesprungen und die Geier hatten ein paar fette Tage.

Übrigens ist Patagonien bekannt für den starken Wind der hier oft weht (heißt bei uns Sturm, ist hier normal). Z.B. wenn man unterwegs mal muss, unbedingt immer die Windrichtung beachten, sonst geht das 100%ig (im wahrsten Sinne des Wortes) in die Hose.

Das Öffnen der Autotür ist bei Wind von vorn ein echter Kraftakt (kein Quatsch) und bei Wind von hinten sollte man die Autotür besser mit beiden Händen festhalten.

Zum Ende der Strecke gab´s wieder glatte Straße und das Panorama in Richtung El Chaltén, einfach unbeschreiblich.

¡Hasta Pronto!

Der Cañon

In Cañon fließt der Rio Pintura

Las Manos 1

Felsmalereien Cueva De Las Manos

Las Manos 2

Felsmalereien Cueva De Las Manos

Las Manos 3

Felsmalereien Cueva De Las Manos

Noch mehr Hände

Felsmalereien Cueva De Las Manos

Sie hat uns alles erklärt

Sie hat uns alles erklärt

So wurde das gemacht

So wurde das gemacht

El Condor Pasa

El cóndor

Guanacos am Straßenrand

Guanacos am Straßenrand

Guanacos am Straßenrand2

Noch mehr Guanacos am Straßenrand

Den Zaun nicht geschafft, Geierfutter

Den Zaun nicht geschafft, Geierfutter

Die Tankstelle in Bajo Cacoles

Die Tankstelle in Bajo Caracoles

Die Tankstelle in Bajo Cacoles wird befüllt

Die Tankstelle in Bajo Caracoles wird befüllt..

Ruta 40

Ruta Nacional 40 (RN 40)

Ruta Nacional 40

Auch RN 40

Der Weg nach El Chaltén

Das letzte Stück vor El Chaltén

Sonnenuntergang_

Sonnenuntergang in der Steppe

 

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Ab in die Pampa #9

Unsere Unterkunft, eine Cabaña, liegt direkt mit grandiosem Blick auf den See und das Hochgebirge auf der anderen Seite, aber Heizen muss man selber – ja, es muss geheizt werden. Diese Lodge wird von einem Holländer und seinem Sohn betrieben, also wieder nichts mit Spanisch üben.. Eine besondere Herausforderung scheint hier das Beschaffen von Briefmarken zu sein. In Coyhaique haben wir die Post nicht gefunden (trotz fragen) und in diesem kleinen Ort gibt es zwar eine Poststelle, aber auch da gibt es auch keine Marken, wozu auch, es gibt ja auch keinen Briefkasten. Das Ganze läuft so: Die Post wird in der Poststelle gesammelt und zweimal in der Woche dem Busfahrer mitgegeben, der nach Coyhaique fährt und die Sachen dort auf der Post abgibt, da werden dann auch die Briefmarken draufgeklebt. Ein kleiner Höhepunkt war dann noch die Fahrt zu einer verlassenen Kupfermine, alles ein bisschen wie im Wilden Westen. Das war so hoch, da lag sogar noch etwas Schnee. Gestern (14.11.) ging es weiter, immer entlang des Lago General Carrera. Die bisher landschaftlich schönste Strecke, bis nach Chile Chico, eine kleiner Ort, kurz vor der argentinischen Grenze. Dort noch mal tanken und dann rüber nach Argentinien – so dachten wir. An der Grenze wurde auf chilenischer Seite nicht abgefertigt – Streik. Am 14. Abfertigung nur zwischen 15 und 16 Uhr…..Also 3 Stunden warten und den Abfertigungsmenschen beim Däumchendrehen zusehen. Dann ging alles ganz flott, auch auf argentinischer Seite. In Argentinien ging es diesmal wirklich in die Pampa (Grassteppe), ein totales Kontrastprogramm, nicht nur landschaftlich. In Argentinien ist es wichtig, den Tank bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu füllen. Zum Einen sind die Tankstellen nicht so dicht gesät wie in Deutschland (da können es schon mal 500 km bis zur nächsten Tanke sein) und es ist auch nicht garantiert, dass Benzin oder Diesel gerade vorrätig ist, und Öffnungszeiten sind hier oft ohnehin nur „grobe Richtlinien“. Angekommen sind wir dann doch auf unserer Estancia, 15 km seitwärts von der RN 40, wirklich mitten in der Pampa, Strom von 18-23 Uhr und erstmals kein Internet. ¡Hasta Pronto

Cabañja in Porto Guadal

Unsere Cabañja in Puerto Guadal

Ibisse im Baum

Ibisse im Baum vor unserer Cabaña

Ibis auf der Straße

Ibis auf der Straße in Puerto Guadal

Kirche im Puerto Guadal

Kirche 1 in Puerto Guadal

Kirche2

Kirche 2 in Puerto Guadal

Verlassene Mine

Die verlassene Kupfermine

Schneemann in Südamerika

Mein patagonischer Schneemann

Baum

In der Nähe der Mine

Baumflechten

Baumflechten, auch in der Nähe der Mine

Lago G. Carreras

Lago General Carreras

Landschaft

Kurz vor Chile Chico

Helu

On the top

Estancia de las Manos

Estancia Cueva De Las Manos

Estancia Cueva de las Manos

Estancia Cueva De Las Manos, das Schild

Schatten in der Pampa

Schatten in der Pampa

Stones-Bier in Argentinien

Stones-Bier in der argentinischen Steppe

Trocken

Sieht gut aus, oder?

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Ab in die Pampa #8

Gestern (11.11.) ging es weiter Richtung Coyhaique, die ersten 50 km, von insgesamt fast 220 km, waren wieder Schotterpiste und die führte auf teils abenteuerlichen Kurven durch den (bis auf die Straße) unberührten Regenwald. Ab Villa Amengual ist die Straße asphaltiert und der Regenwald (gerodet oder abgebrannt) weicht Grasland, auf dem dann Rinder und Schafe gehalten werden. Über Coyhaique gibt es nicht viel zu sagen, das Wetter war wie im Reiseführer beschrieben, kalt und nass, das Hotel gut (schnellstes Internet bis jetzt) und wenn man gut relativ preiswert essen gehen will, hier der absolute Geheimtipp, das „Carne Queuluat“, zu finden auf einem Hinterhof in einer Seitenstraße.

Nächste Etappe (12.11.) von Coyhaique bis zum zweitgrößten See Südamerikas, dem Lago General Carrera. Wieder eine Strecke, die so voller schwer zu beschreibender Eindrücke war. Zuerst eine Hochebene, ehemalige Regenwaldflächen, die durch Brandrodung in Weideland umgewandelt wurden. Teilweise haben die Siedler auch Kiefern und Fichten angepflanzt, so dass hier schon so ein wenig Alpenfeeling aufkommen kann. Der weitere Weg führte durch den verschneiten Nationalpark Cerro Castillo (über 1000m hoch) bis zum gleichnamigen Dorf, in dessen Nähe die Manos de Cerro Castillo zu besichtigen sind. Unter einem Felsvorsprung haben sich ca. 8000 Jahre alte Felszeichnungen der Ureinwohner dieser Gegend erhalten. Übrigens ist hier wieder Frühling (Butterblumen im Pustestadium..). Ab hier dann wieder kurvenreiche  Schotterpiste, aber mit einer einmaligen Landschaft, man könnte immerzu anhalten, um die Ausblicke und Panoramen zu genießen oder zu fotografieren.

Kurz vor dem Ziel gab es noch ein Highlight zu besichtigen, die Capillas de Mármol (Marmorkapellen), das sind Marmorfelsen, in die das Wasser viele kleine und große Höhlen und Kavernen gespült hat, zu erreichen allerdings nur über das Wasser.

Am ersten Haus in dem kleinen Ort (Puerto Tranquilo) war schon ein großer Hinweis auf Bootstouren zu sehen und an diesem Haus eine sehr nette Frau, die uns erklärte, dass wir in ca. 5 Minuten zu einer Tour zu den Marmorkapellen starten könnten. Also nicht lange überlegt, das Boot gechartert (30000 Pesos), Schwimmweste an und los.

Der See ist groß, sehr groß und der Wind war stark, auf dem Wasser sehr stark und so waren auch die Wellen. Eine sehr abenteuerliche und bewegte Bootfahrt zu den Marmorgrotten (die wirklich sehr beeindruckend sind), die Wellen hatten durchaus Ostseeniveau und das ist mit einem  6m langen, offenem Motorboot, schon eine „bewegte“ Angelegenheit, es hat aber unheimlich Spaß gemacht, aventura turismo, meinte der Bootsführer. Die letzten 30 km Piste entlang des Sees waren recht schnell geschafft, nur das Auffinden der Unterkunft war nicht ganz einfach. Dafür kennen wir jetzt viele Leute in dem Ort (Puerto Guadal), wissen wo der Supermercado und die Polizeistation zu finden sind, weiterhin wissen wir, dass wir mit unseren bescheidenen Spanischkentnissen nach dem Weg fragen können, nur was die Leute antworten………Aber wir haben die Lodge doch gefunden (unser Dank geht an die örtliche policía).

¡Hasta Pronto!

Seltene patagonische Pusteblume

sehr seltene patagonische Pusteblume

Schnee im Nationalpark Cerro Castillo

Schnee im Nationalpark Cerro Castillo

Panorama2_klein

Blick in die Ebene

Panorama_klein

Blick in die Ebene vom den Felsmalereien aus

Blick von den Alero Las Manos

Blick von den Alero Las Manos (Felsmalereien)

Bei den Felsmalereien

Bei den Felsmalereien, im Vordergrund ein chilenischer
Feuerstrauch

Handabdrücke der Vorfahren

Handabdrücke der Vorfahren

chilenisches Huhn

total seltenes chilenisches Haushuhn

Marmorgrotten11

Bei den Marmorgrotten, der Hundkopf

Marmorgrotten9

Die „Marmorkapelle“

Marmorgrotten1 Marmorgrotten8

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Ab in die Pampa #7

Gestern (10.11.) ging es zuerst zum nördlichen Rand des Nationalparks Queulat, vorbei an dem kleinen Nest Puyuhuapi, mitgegründet von einem Walter Hopperdietzel 1935, bis zum Eingang des Parks (Eintritt 4000 Pesos pro Person). Hier war dann Start eines ca. 2 zweistündigen Aufstiegs durch den patagonischen Regenwald bis zum Ventisquero Colgante (Hängender Gletscher). Wir mussten uns zwar nicht den Weg mit einer Machete freischlagen, aber als wir am Aussichtspunkt ankamen, waren wir gründlich durchgeschwitzt. Die Belohnung war ein beindruckender Ausblick auf den Gletscher. Bei der Fahrt zurück, haben wir in Puyuhuapi eine (ganz) kleine Cocineria in einem etwas windschiefen Holzhaus gefunden, da gab´s dann merluza con papas fritas und dazu leckeren Nescafé. Zurück auf unserer Lodge musste dann noch eine Flasche Rotwein dran glauben und alles war gut. Heute sind wir  weitergefahren, wieder z.T. auf Schotterpiste durch den patagonischen Regenwald. Das passte ganz gut, denn es hat mitunter sehr intensiv geregnet.

Casa Ludwig

Casa Ludwig in Puyuhuapi

Begrenzte Tragfähigkeit

Mehr passen nicht

Brücke über den Ventisquero

Brücke über den Ventisquero

Der Weg zum Gletscher

Der Weg zum Gletscher

Rolu im Regenwald

Im Regenwald

Nichts als Regenwald

Nichts als Regenwald

La selva

La selva

Der Gletscher von Fern

Der Gletscher in der Ferne

Der Gletscher mit Wasserfall

Der Gletscher mit Wasserfall

Der Gletscher nah

Der Gletscher nah

Der Gletscher

Der Gletscher ganz nah

Cocineria_2

In der Cocineria

In der Cocineria

Am Tisch

La Cociniera von außen

La Cociniera von außen

Irgendwas mit Verpackung

Irgendwas mit Verpackung

Puyuhuapi bei Ebbe

Puyuhuapi bei Ebbe

Weg

Unser Weg bisher

Coyhaique

Bienvenidos

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Ab in die Pampa #6

Gestern (9.11.) ging es wieder auf die Piste. 180 km auf der Ruta 231 und bei Villa Santa Lucia auf die Carretera Austral (Ruta 7) bis kurz vor Puyuhapi. Nun sind 180 km für deutsche Verhältnisse keine besonders spektakuläre Entfernung, wenn diese Strecke aber ausschließlich aus einer Schotterpiste besteht, sieht das schon etwas anders aus. Wenn man Mut hat Höchstgeschwindigkeit 80 – 90, aber immer ein Auge auf der Piste, denn wenn man  die Querrinnen nicht rechtzeitig sieht, kann das Fahrzeugheck schon mal einen Überholversuch starten. Vor bzw. auf Steigungen ist ebenfalls Vorsicht angesagt, da diese Pisten relativ eng sind, fährt man zumeist auf der Straßenmitte (das ist fast immer die Spur mit den wenigsten Löchern), dumm ist nur, wenn man dem Gegenverkehr auf der Hügelkuppe begegnet und wenn dieser ein fetter Truck ist….Aber irgendwie klappt das trotzdem immer. Es ist schon bemerkenswert, wie schnell sich die Beurteilung, ob eine Straße mehr oder weniger gut ist, den vorhandenen Straßenverhältnissen anpasst. Erschwerend kommt dazu, dass es auf der Carretera Austral sehr viele und sehr lange Baustellen gibt. Hier wird aus einer 5m breiten Schotterpiste erst mal eine 10m breite Schotterpiste gemacht und man muss mitten durch. Eine Seite Wald, die andere Seite Berg, da gibt es keine Umleitung. Mit normalen PKW geht das eigentlich nicht. Trotzdem macht das Fahren auf diesen Pisten echt Spaß. Wir haben hier auch eine deutsche Biker-Gruppe getroffen, aber die Härtesten sind wirklich die Radfahrer, es kann kein Vergnügen sein, als Radfahrer von einem 90 kmh schnellen Truck auf einer Schotterpiste überholt zu werden, mal abgesehen vom Staub besteht der Schotter z.T. aus etwa faustgroßen Steinen…Nichts desto trotz sind wir wohlbehalten auf der Lodge El Pangue angekommen, ein weitläufiges Anwesen, auf dem viele Schafe, zwei Kühe und ein großer Hund umherlaufen. Die Unterkünfte sind kleine Cabañas mit allem was man so braucht, uns geht’s gut :-).

¡Hasta Pronto¡

Kühe on the road

Kühe on the road

Landscape

Landscape

Home Sweet Home

Home Sweet Home

Ibisse im Flug

Ibisse im Flug

Lago Risópatron

Lago Risópatron

El Pangue_1

El Pangue, das Haupthaus

El Diabolo

Uns geht´s gut..

Ein Schaf

Ein Schaf

Der Steg-mit Laterne

Steg mit Rolu und Laterne

Der mag Wasser

Der Lodgehund mag Wasser

Der Lodgehund

Der Lodgehund mag Wasser sehr

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Ab in die Pampa #5

Heute Vormittag sind wir ein wenig hier in Futaleufu herumgelaufen und danach haben wir die Offroad-Qualitäten unseres Fahrzeugs getestet. Das Wetter ist zwar nicht so doll, leichter Nieselregen, aber dafür blüht halt der Flieder. Deshalb heute weniger Text und mehr Bilder. ¡Hasta Pronto¡

An der Schlucht

An der Schlucht

Das Lamm

Heute gab es Lamm..

Chevie

Durchhalten

Der Fluss

Der Fluss

Der Fluss2

Der Fluss_2

Der Ibis

Ein Ibis

Die Farm

Die Farm

Der Wecker

Der Wecker

Die Ibisse

Drei Ibisse

El Barranco

El Barranco

Futaleufu_Häuser

Das blaue Haus

Futaleufu-3

Das blaue Haus_2

Futaleufu-4

Haus mit Vorbau

Futaleufu

Haus mit Stoppschild

Im Fluss

Im Flussbett

Im Fluss2

Im Flussbett_2

La Tienda

La Tienda

Plakathalter

Plakathalter

Radfahrer

Radfahrer

Rafting

River-Rafting

Wächtervögel

Wächtervögel bei der Balz

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Ab in die Pampa #4

Die heute zurückzulegende Entfernung war eigentlich nicht so weit, etwa 70 km, davon 40 km Schotterpiste. Dann der Grenzübergang von Argentinien nach Chile und schließlich unser Tagesziel Futaleufu. Am argentinischen Grenzposten wurde uns dann mitgeteilt, dass die chilenischen Grenzbeamten z.Zt. streiken und keine Abfertigung (auf chilenischer Seite) erfolgt, wie lange das dauert weiß man nicht – vielleicht bis morgen – vielleicht auch länger. Also wieder zurück auf der Schotterpiste bis in Handynetzreichweite und die Reisebetreuung angerufen. Nach einer Stunde die Rückmeldung, dass an der chilenischen Grenzstadion der Chef unserer Hosteria (El Barranco) wartet, um uns zu helfen doch noch weiterzukommen. Die Chilenen sollen  ab und zu Leute abfertigen heißt es. Also wieder auf die Schotterpiste, an das Geräusch Steine auf Blech gewöhnt man sich und wenn keine großen Löcher in der „Straße“ sind, kann man doch 80 bis 100 fahren. Erste Station wieder die argentinische Grenzstation, das ging relativ schnell. Auf der anderen Seite warteten schon einige Fahrzeuge, einige davon waren uns schon zwei Stunden vorher begegnet, als wir  zurück fuhren um zu telefonieren. Wir hatten Glück, nach dem umfangreichen Papierkram und dem Ausfüllen einiger wichtiger Formulare (die Grenzbeamten ließen sich Zeit), konnten wir tatsächlich die Grenze passieren.

Schotterpiste

Schotterpiste

zu Verkaufen

zu Verkaufen

El Barranco

El Barranco

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Ab in die Pampa #3

es ist schon faszinierend, die Leute verstehen uns (meistens) und wir verstehen auch was… Aber das Lernen hat sich doch gelohnt, außerhalb der Lodges spricht kaum einer Englisch und ein deutsch sprechender Einheimischer ist uns hier noch nicht über den Weg gelaufen. Am Dienstag (05.11.) ging es dann los in Richtung Bariloche (Argentinien). Nochmal einen kurzen Abstecher zum Fuße des Osorno (Cache geloggt, „Pumas Roar“) und dann weiter am Lago Llanquihue, durch Entre Lagos am Lago Puyehue und dann Richtung chilenisch-argentinische Grenze. Der Weg bis dort sieht von der Landschaft her sehr vertraut aus, „normale“ rot- und schwarzbunte Kühe auf sattgrünen Weiden, ordentliche Straßen, Wald, Seen und die Berge im Hintergrund. Man sieht jetzt blühende Obstbäume, ebensolchen Flieder und so ziemlich alles was im Frühling so blüht.

Die Abfertigung am Grenzübergang verlief relativ reibungslos, auf der chilenischen Seite mussten wir nur die sogenannten „Einwanderungskarte“ abgeben, an dem argentinischen Kontrollpunkt war das schon etwas komplizierter, die Papiere für den Mietwagen wurden gründlich begutachtet, es musste wieder eine Einwanderungskarte ausgefüllt werden und überall kamen mit großer Wichtigkeit mindestens 2 Stempel drauf. Hier gab es keine englischsprachigen Hinweise und die Beamten sprachen „nur“ Spanisch, aber waren auch sehr freundlich und hilfsbereit. Da fehlte aber dann doch einiges, eine Lektion „Bei der Grenzkontrolle“ wäre hier hilfreich gewesen. Aber da wir auf dieser Tour ja noch einmal aus Argentinien ausreisen und dann wieder einreisen um dann ein letztes Mal in Chile einzureisen, haben wir noch ausgiebig Gelegenheit diese Prozedur zu üben.

Die Entfernung zwischen den beiden Grenzstationen war ungewöhnlich lang, ca. 20 km. Die ganze Zeit fuhren wir durch total abgestorbenen Wald, der Boden bedeckt mit fast weißem Steinschotter (die Straße war frei), das sah alles sehr gespenstisch aus.

Auf der argentinischen Seite dann von der Landschaft her ein völlig anderes Bild. Die Landschaft ist hier viel trockener und karger, wenn man aus den hohen Bergen in flacheres Gelände kommt. So am späten Nachmittag sind wir dann in Bariloche angekommen. Das Autofahren ist in Argentinien um einiges „sportlicher“ als in Chile, vor Stoppschildern wird nicht gehalten (nur wenn wirklich was kommt und dicht genug dran ist), ansonsten geht breite Straße vor schmaler Straße (gefühlt) und danach, wer am weitesten auf der Kreuzung ist. Wer bremst oder wartet, hat verloren…macht aber Spaß, wenn man sich dran gewöhnt hat. Wenn es in Argentinien ein TÜV geben sollte, muss der sehr großzügig sein, aber der Klang eines fahrenden Autos ohne Motorhaube ist schon beeindruckend.

Nach dem Frühstück (die Butter heißt hier übrigens Manteca..) ging es weiter in Richtung Esquel, zuerst durch eine wunderschöne Berglandschaft und dann durch eine weite steppenartige Landschaft. Die Straße schein kein Ende zu nehmen und verläuft oft schnurgerade soweit das Auge reicht (Ruta Nacionale 40). Über El Bolson haben wir dann unser Ziel, Esquel, erreicht. Hier konnte der Toyota sich dann mal bei einer Cachetour beweisen. Ziel war der La Cruz, auf dessen Gipfel der Cache zu finden war, verbunden mit einer grandiosen Aussicht. Der Abschluss war ein sehr sehr gutes Steak  im DON CHIQUINO. Morgen geht´s dann erstmal wieder nach Futalefu in Chile.

Bariloche

Bariloche

Und er bewegt sich doch

Und er bewegt sich doch

Und er bewegt sich doch_2

Und er bewegt sich doch_2

Road To Nowhere

Road To Nowhere

Auf dem Weg zum Cache

Auf dem Weg zum Cache

Fährt der alte Lord fort

Fährt der alte Lord fort

DonCiquino

DonCiquino

Bolson

Bolson

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