Die Nacht war nicht ganz einfach, der steinige Boden wurde zwar durch die Isomatten erstaunlich gut „entschärft“, aber eben nicht komplett. Trotzdem haben wir fast bis 6:30 geschlafen, obwohl nachts doch so einige ungewohnte Geräusche zu hören waren (schnarchende Zeltnachbarn…). Ok, beim nächsten Mal muss der Platz des Zeltes entsprechend gewählt werden.
das Frühstück war erstaunlich umfangreich und setzte sich aus Dingen zusammen, die auch ohne Kühlung einige Zeit haltbar waren, wie Tee, Neskaffee, Müsli (mit Joghurt), Bananen, Orangen und Fladenbrot, wahlweise mit Marmelade oder Nutella. Wo was reinkommt, kommt auch was raus…..ein Dixiklo ist nicht dabei 🙂 und benutztes Toilettenpapier wird umweltgerecht verbrannt (würde hier ewig nicht verrotten), der Rest trocknet recht schnell weg (sagt der Reiseleiter).
Dann alles zusammenpacken und weiter durch das steinige Gebirge auf ebensolchen Wegen. Allerdings ging das Bergabfahren doch um einiges besser als der Aufstieg.
Nach einigen Zwischenstopps (z.B. zum Holzsammeln) haben wir das Wadi Bani Khalid erreicht. Dort ist ein etwas größeres Gewässer in dem man auch Baden konnte. Sogar ein Restaurant war vor Ort (indisches Fastfood frei nach MD), alles essbar und die Getränke sind immer kalt.
Da hier gerade ein Feiertag war, waren auch sehr viele Leute da, nach den Autokennzeichen sogar aus Saudiarabien und Dubai. Es gibt hier nicht sehr viele Süßwasserseen in denen man auch baden kann. Die Wassertemperatur betrug ca. 28°C und das Beste waren die kleinen Fische, die einem die Hornhaut von den Fußsohlen knabbern.
Dann weiter Richtung Süden, vorher noch ein Stopp zum Tanken und zum Ergänzen der Vorräte. Eine Mitreisende hatte Kreislaufprobleme, sah zeitweise nicht gut aus, sie hat sich ,Gott sei Dank, aber wieder erholt und so konnte es weitergehen in die Wahiba Sandwüste, eine große, fast reine Sandwüste im Osten des Omans (sagt der Reiseleiter). Die befestigte Straße hörte irgendwann auf und die Sandpiste begann (erstmal den Luftdruck der Reifen verringern, um eine größere Auflagefläche zu bekommen). Offensichtlich ist es das größte Vergnügen der Omanis, mit den Offroadern durch die Sandwüste zu brettern und das mit weit mehr Speed, als auf den ausgebauten Highways erlaubt ist (120 km/h). Einen Führerschein braucht man in der Wüste auch nicht…..
Sehr beliebt ist auch das „Sandsurfen“ auf den Dünen, wahlweise mit besagten Offroadern oder auch Quads. Das ist sozusagen die omanische Alternative zu unseren Skipisten.
Nach einigem Suchen haben wir aber ein abgelegenes Plätzchen gefunden, um die Zelte aufzubauen und Holz für das Lagerfeuer zu sammeln. Da es sehr windig war, musste das geplante Hähnchenbarbecue leider ausfallen, Reiseleiter Jochen hat aber eine omanische Gemüsesuppe gezaubert, die keine Wünsche offen ließ.
PS. auch hier wird das Toilettenpapier verbrannt…..







Hallo Herbert,
schön daß Du meinen Namen nicht erwähnt hast.
Gruß
Elsbeth